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Domina – eine kurze Definition

Es gibt unzählige Möglichkeiten, die eigene sexuelle Lust auszuleben – eine dieser Optionen ist die Dominanz, die auf Seiten der Frau und des Mannes gleichermaßen ausgeprägt sein kann. Fühlen sich Männer dominant und sind Frauen eher devot, so handelt es sich um eine häufige Kombination. Sind jedoch Frauen dominant und Männer devot, so kommen wir der „Domina“-Sexualität näher. Die „Herrin des Hauses“, wie das lateinische Wort Domina übersetzt wird, bietet Männern und auch Frauen dominante (nicht selten auch sadistische) Aktivitäten an, die gegen ein Entgelt ausgeführt werden.

Bekannt ist die Domina-Praktik nicht nur als „Dominatrix“, sondern vor allem als „Femdom“ – ein Begriff, der für die feminine bzw. weibliche Dominanz steht. Wie die Dominanz von der Frau ausgedrückt wird, kann sehr verschieden sein. Handelt es sich dagegen um eine männliche Dominanz, so ist von „Maledom“ die Rede.

Wichtig: Bei dominanten Lustpraktiken muss zwischen einer kommerziellen und nichtkommerziellen Art unterschieden werden.

  • Privat (BDSM-Bereich): Femdom, teilweise auch Domme oder Domse
  • Kommerziell: Domina

Handelt es sich um eine „männliche Domina“, so kommen auch hier privat und geschäftlich zwei verschiedene Begriffe zum Einsatz. In der BDSM-Szene sind dominante Männer in der Regel als „Sado“ bekannt. Im kommerziellen Bereich nennen sich die Herren dagegen meistens „Dominus“, wobei anzumerken ist, dass dies ein von den Medien geprägter Begriff ist.

Domina-Praktiken – mit oder ohne Sex?

Eine Frage, die sicherlich jedem Interessierten auf der Zunge brennt: Hat eine Domina mit ihren unterlegenden Kunden und Kundinnen auch Sex? Nein, in der Regel nicht. Dennoch fällt diese Tätigkeit unter das Prostitutionsgesetz, auch wenn die bezahlten Dienstleistungen nicht im Sex enden müssen.

Allerdings muss auch hier zwischen Männern und Frauen sowie dem privaten und dem kommerziellen Bereich unterschieden werden. Frauen und Männer in der BDSM-Szene praktizieren sowohl dominante Tätigkeiten mit und ohne Geschlechtsverkehr. Kommerziell kommt es bei weiblichen Dominas meistens nicht zum Sex, bei Männern dagegen sehr oft.

Flagellantismus – Schmerzen geben und nehmen

Wie vielfältig und umfangreich das sexuelle Angebot einer Domina ist, lässt sich kaum in Worte fassen. Erlaubt ist, was Spaß und Schmerz bereitet. Ein besonders beliebtes Beispiel ist der Flagellantismus.

Bei dieser Vorliebe kommen Männer und Frauen auf Touren, wenn sie ihren Partner schlagen oder selbst geschlagen werden. Zum Tragen kommt hierbei der Lustschmerz, der heutzutage eher als Sadomasochismus betitelt wird. Unterschieden wird der Flagellantismus in die aktiven und passiven Bereiche:

  • Aktiv (selbst schlagen): bekannt als Sadismus
  • Passiv (geschlagen werden): bekannt als Masochismus (seltener auch als Algophilie, Schmerzgeilheit oder Lustschmerz)

Kann die sexuelle Befriedigung nur noch dadurch erlangt werden, wenn die entsprechenden Tätigkeiten ausgeführt werden, wird von einer behandlungsbedürftigen Situation gesprochen. In der Regel führt der aktive oder passive Flagellantismus jedoch „nur“ zu einem Lustgewinn, was von Flagellanten (so werden die Befürworter und Liebhaber dieser Praktik bezeichnet) als äußerst positiv wahrgenommen wird.

Von der Peitsche bis hin zum Peniskäfig – die beliebtesten Praktiken

Wie vielfältig der Domina-Bereich ist, zeigt sich mit einem Blick in ein professionelles Dominastudio. Hier sind Räumlichkeiten zu finden, die an Kerker und Keller erinnern. Die Utensilien passen sich an die Bedürfnisse der Kundschaft an und reichen von Streckbänken bis hin zu Klammern. Um einen Einblick in die Domina-Welt zu gewähren, haben wir nachfolgend einige klassische Domina-Utensilien mit kurzer Beschreibung aufgelistet.

Beliebte Domina-Utensilien Kurze Beschreibung
Dungeon Innerhalb eines Dominastudios sind viele abgetrennte Bereiche zu finden, die als eigenständiges „Dungeon“ gelten. Hierbei handelt es sich um eine Art Spielbereich, in dem nicht selten nach einem gewissen Motto verfahren wird.
Streckbank Im Mittelalter wurde die Streckbank eingesetzt, um an die Wahrheit zu gelangen. In einem Dominastudio dient die Streckbank ebenfalls der Züchtigung des unterlegenden Parts, der sich voll und ganz dem Folterinstrument hingibt.
Käfig Wer im SM-Bereich als Bottom in einen Käfig eingesperrt wird, hat nur wenig Freiheiten. Je nachdem, wie der Käfig aufgebaut ist, lässt sich die Position nach dem Betreten überhaupt nicht mehr verändern. Der dauerhafte Zwang seiner Herrin, in dieser Position zu verharren, macht den Reiz eines Käfigs aus.
Gynäkologischer Stuhl Als Sklavenliege oder für Klinikspiele wird der gynäkologische Stuhl eingesetzt. Er erinnert optisch sehr an den Stuhl beim richtigen Gynäkologen, wurde jedoch in relativ vereinfachter Form ausgeliefert.
Pranger Bereits zu früheren Zeiten galten Pranger als perfekte Möglichkeit, die absolute Dominanz zu signalisieren. Auch im SM-Bereich einer Domina kommt der Pranger aus diesen Gründen zum Einsatz – oft auch freihängend im Raum. Das Ziel der Pranger-Praxis ist die Fixierung, die den sexuellen Reiz für den Bottom ausmacht.
Kreuz An einem Holz- oder Metall-Kreuz werden die Besucher einer Domina fixiert, ihre Beine und Arme gespreizt. In der Regel stehen die Gefesselten hierfür auf dem Boden, sodass (im Vergleich zum echten Andreaskreuz) keine Verletzungen oder Atemnot zu erwarten sind.
Peitsche Bereits zu früheren Zeiten wurden verschiedene Arten von Peitschen zur Bestrafung oder Folter eingesetzt – der Hauptgrund, warum diese Utensilien auch heute in der Domina-Szene Anwendung finden. Je nachdem, welches Material verwendet wird, ist der Schmerz intensiver. Ein besonders stechender Schmerz wird beispielsweise durch Pferdehaar möglich, eine Riemenpeitsche (auch als „neunschwänzige Katze“ bekannt) wird im BDSM- und Domina-Bereich dagegen sehr oft eingesetzt.
Peniskäfig Bekannt ist dieses Utensil nicht nur als Peniskäfig, sondern auch als Keuschheitsschelle. Das Ziel ist es, die Kontrolle über das männliche Geschlechtsteil zu erlangen und die Erektion, je nach Bauart auch den Orgasmus zu verhindern. Der Rohrabschnitt, der über den Penis gestülpt wird, besteht dabei meistens aus Edelstahl oder Plastik – dazu kommt ein kleines Schloss zum Einsatz, welches nur mit einem Schlüssel (der sich im Besitz der Domina befindet) geöffnet werden kann.
Gerte Wie auch die Peitsche werden im Domina-Alltag auch Gerten eingesetzt, um die Besucher zu züchtigen. Die Schläge finden in der Regel auf der Brust oder dem Gesäß, je nach Situation auch auf den Genitalien oder auf weiteren Körperstellen statt.
Vakuumbett Diese Praktik ist sehr speziell und vor allem für Besucher mit einem Gummifetisch geeignet. Innerhalb eines Ganzkörperschlafsacks aus Gummi wird die betreffende Person mit einem starken Unterdruck eingeschlossen und damit vollständig fixiert. Kein einziger Finger kann innerhalb dieser Vorrichtung bewegt werden. Für die Luftzufuhr dient in der Regel ein kleiner Atemschlauch.
Erotische Elektrostimulation Bei dieser Sexualpraktik werden wahlweise Gleichstrom oder sogar Wechselströme (niederfrequent) eingesetzt, um mobil oder stationär für einen Lustgewinn zu sorgen. Zum Teil werden die Elektroden für diese Praktik an die Genitalien angebracht, teilweise in die Nähe (beispielsweise auf die Schenkel-Innenseite) oder an weitere Körperbereiche.

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Utensilien, die sowohl im BDSM- als auch im Domina-Bereich häufig zur Anwendung kommen. Generell umfassen die Domina-Praktiken aber auch nicht nur beliebte Objekte, sondern vor allem unterschiedliche Arten der sexuellen Lust. Dazu zählen unter anderem:

Beliebte „Spielarten“ Kurze Beschreibung
Bondage Bei dieser Variante handelt es sich um Fesselungs-Praktiken, um die sexuelle Lust zu steigern. Auch im Alltag gibt es viele Männer und Frauen, die kleine Fesselspiele sehr anziehend finden. Bei einer Domina können Bondage-Praktiken bis hin zum vollständigen Fesseln oder Spreizen der Glieder sowie auch bis zum Festbinden an bestimmte Gegenstände reichen. Genau hierfür kommen auch Pranger, Andreaskreuze oder Galgen in einem Dominastudio zum Einsatz.
Spanking Beim Flagellantismus allein geht es um das Zufügen oder Empfangen von Schmerz. Diese Praktik ist daher eng verwandt mit dem „Spanking“ – hierbei bezieht sich der Fokus allerdings auf das Gesäß, welches vorzugsweise (und oft auch nur dort) von der Domina bearbeitet wird. In den meisten Fällen ist das Spanking zusätzlich mit anderen Praktiken verbunden, beispielsweise mit gewissen Erziehungs- oder Rollenspielen. Auch in Sachen Züchtigungen kommen verschiedene „Helfer“ zum Einsatz. Beim Flagellantismus wird meistens mit Gerten und Peitschen gearbeitet, beim Spanking dagegen mit der flachen Hand, mit Paddles oder mit Rohrstöcken.
Erziehungsspiele Diese Spielart erinnert sehr stark an alltägliche Situationen, in denen eine Domina sadomasochistische Praktiken durchführt. Das können häusliche oder auch schulische Situationen sein, in denen der dominante Part den devoten Partner züchtigt, degradiert oder beschämt. Das Ziel ist es, das Fehlverhalten zu bestrafen.
CBT Bei dieser Praktik (die auch als „Cock and Ball Torture“ bekannt ist) geht es um die Stimulation des Hodensacks sowie des Penis. Je nach Vorliebe geht es darum, entweder nur Unbehagen auszulösen, oder gar starke Schmerzen. Abhängig der Frage, ob eher der Penis oder der Hoden im Vordergrund steht, sind auch die Haupt-Bezeichnungen („Ball Torture“ oder „Cock Torture“) verschieden. Zum Einsatz kommen u.a. Eiswürfel, Kerzenwachs, Zwicken, Lebensmittel (Chili-Saft z.B.). Auch das Abbinden, Quetschen, Schlagen, treten und weitere Praktiken gehören zu diesem Bereich.
Trampling Bei dieser Praxis kommen vor allem Fußfetischisten auf ihre Kosten. Dominas stimulieren ihre Besucher, indem sie über den Körper laufen oder sich daraufstellen – daher der Begriff „trampling“.
Feminisierung Viele Domina-Praktiken gehen mit der Feminisierung einher. Das bedeutet, dass der männliche Bottom in die Rolle einer Frau schlüpft und dies durch Dessous und weibliche Verhaltensweisen ausdrückt. Zeitgleich spielt daher auch das Keusch halten (z.B. durch einen Peniskäfig) eine bedeutende Rolle.
Rollenspiele Der Oberbegriff „Rollenspiele“ umfasst zahlreiche Praktiken, die vom „Ageplay“ über „Petplay“ bis hin zum „Cosplay“ reichen. Bei einer Domina werden in Sachen Rollenspiele meistens Erziehungsspiele durchgeführt, die darin enden, spezielle Verhaltensweisen dominant einzufordern.
Discipline Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei dieser „Spielart“ um die Disziplinierung des Domina-Besuchers. Zum Einsatz kommen verstärkt Instrumente zur Züchtigung. Häufig wird die Disziplinierung mit weiteren Praktiken kombiniert, beispielsweise mit dem Fesseln.

Ob Schlagspiele, Sinnesentzug, Analbehandlung, Schwanz- und Sackfolter, Brustwarzenbehandlung, TV-Erziehung oder einfach „nur“ erotische Dominanz – den Besuchern einer Domina stehen quasi alle Türen offen, sofern die gewählte Dame den gewünschten „Stil“ anbietet.

Das Ziel des erotischen Domina-Spiels

Wer als Mann eine Domina besucht, hat vor allem ein Ziel: sich selbst zu unterwerfen! Hierfür kommen zwei verschiedene „Beziehungsformen“ zum Einsatz.

  • Erotischer Machtaustausch / EPE: Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um einen erotisch geprägten Austausch von Macht. Die sexuelle Kontrolle wird dabei vom passiven Partner an den aktiven Partner (Domina) abgegeben. Privat wird das auch häufig ganz einfach als dominantes und unterwürfiges bzw. devotes Verhalten betitelt. Der Fokus liegt hierbei klar auf der sexuellen Ebene, unabhängig davon handelt es sich aber weiterhin um gleichberechtigte Personen. Geht es also um den Sex, so darf der dominante Partner über den unterlegenden Partner „entscheiden“ – alltägliche Situationen bleiben hiervon jedoch unberührt.
  • Totaler Machtaustausch / TPE: Auch bei dieser Beziehungsform liegt der Fokus auf der Dominanz und Unterwerfung, allerdings endet dies nicht bei sexuellen Tätigkeiten. Die devote Person wird oft als Sklave oder Sklavin, Bottom oder als Sub betitelt, der dominante Part dagegen als Top oder Herr bzw. Herrin. Das Machtgefälle innerhalb der Beziehung ist beim totalen Machtaustausch stets präsent, bewusst, aber in jedem Fall auch einvernehmlich. Dabei kontrolliert der dominante Part nicht nur die sexuelle Stimmung und das sexuelle Vorgehen, sondern auch alltägliche Bereiche, wie die Familie, den Beruf oder das Geld. Es kommt hierbei aber immer auf den individuellen Fall an, da jedes „Paar“ eigene Grenzen setzt und zwischen Top und Bottom gewisse Verfügungsgewalten ermöglicht.

Obwohl es selten zum Einsatz kommt, so haben Paare auch die Möglichkeit, die vollständige und noch dazu unwiderrufliche Unterwerfung zu praktizieren, die als CIS bekannt ist. Selbst innerhalb der wahrlich offenen BDSM-Szene ist diese Praktik sehr umstritten.

Wichtig: Bei einer kommerziellen Domina (wenn es sich um eine klassische Domina handelt) geht es rein um den erotischen Machtaustausch. Es gibt jedoch Möglichkeiten (zum Beispiel durch eine Gelddomina) auch Teilbereiche des totalen Machtaustausches einzubinden.

Welche Frauen werden zur Domina?

Wer steckt hinter den geheimnisvollen Herrinnen, die männliche Sklaven zur sexuellen Lust foltern? Im Jahr 1990 gab es zwei Studien zu diesem Thema, in denen davon ausgegangen wurde, dass etwa elf bis 28 Prozent innerhalb der BDSM-Szene zu sadistischen oder allgemein dominanten Praktiken neigt.

Diese Frauen werden von den Medien gerne als „unattraktive Entscheidungsträger“ betitelt, die beruflich gesehen nicht sonderlich hoch angesiedelt sein sollen. Die Realität zeigt jedoch ein weitaus anderes Bild, denn Dominas sind ebenso attraktiv wie alle anderen Frauen – es gibt keine Auffälligkeiten in dieser Hinsicht. Auch beruflich zieht sich die Domina-Tätigkeit durch alle Positionen. Fakt ist aber, dass Dominas zu besonders großer Fantasie neigen und diese Fähigkeit daher für ihre sexuellen Praktiken perfekt einsetzen können.

Zahlreiche Interviews zeigen, dass es „normale Frauen“ sind, die in verschiedenen Lebenssituationen und auch aus unterschiedlichen Gründen zur Domina geworden sind. Eine dieser Frauen ist beispielsweise „Lady Kat Rix“, eine damals (2016) 35-Jährige Frau aus Berlin. Geboren ist sie in den Niederlanden, anschließend hat sie Kunst studiert und als Kellnerin gearbeitet. Anstatt anderen Menschen zu dienen, war es irgendwann ihr Wunsch, selbst „bedient“ zu werden. Eine Fantasie, selbst als Domina zu arbeiten, war es für Kat schon immer – als sie in einer gewissen Situation Geld brauchte und die passende Anzeige sah, nahm sie ihren Mut zusammen und meldete sich. An ihrem Job liebt sie die Kreativität und Abwechslung. Auch bezeichnet sie sich nicht als klassische Domina, da sie keine Kälte ausstrahlt, sondern Erotik und Sinnlichkeit.

Viele Frauen beschreiben, dass sie durch die Arbeit als Domina selbst privat dominanter, aktiver und selbstbewusster geworden sind – insgesamt stärker!

Kundschaft einer Domina

Natürlich ist die Kundschaft einer Domina sehr von verschiedenen Faktoren abhängig. Fakt ist, dass unter anderem der Ort, die Straße, die Frau selbst und viele weitere Bereiche eine große Rolle spielen. Einige Dominas berichten beispielsweise, dass es viele Stammkunden gibt.

Das Alter variiert dabei von 18 bis 95 – den Möglichkeiten sind daher nahezu keine Grenzen gesetzt. Auch in Sachen Erfahrung variiert die Kundschaft einer Domina sehr stark. Es sind Anfänger und Profis der Szene gleichermaßen vertreten. Einige Kunden wissen genau, was sie sich von ihrer Domina während der Session wünschen – wieder andere Kunden möchten den Besuch und das Empfangen von Lust und Schmerz ganz einfach ausprobieren.

Optisch gibt es ebenfalls keine klare Linie, da sowohl auffällig attraktive als auch „ganz normale“ Kunden dabei sind. Der Bedarf an einer Domina zieht sich damit durch alle Schichten, Berufszweige, Altersklassen und Optiken. So vielfältig die Kundschaft einer Domina, so vielfältig auch die Bedürfnisse ihrer Kunden.

Selbst Paare statten einer Domina von Zeit zu Zeit einen Besuch ab. Hierbei gibt es verschiedene Konstellationen. Teilweise sind beide Partner devot und können ihre sexuelle Neigung daher nur durch einen externen, dominanten Part ausleben. Häufig gilt der Besuch bei einer professionellen Domina auch als eine Art „Lernstunde“, bei der die dominante Frau herausfindet, was sie mit ihrem devoten Partner anstellen kann – inklusive Vorführung durch eine professionelle Domina.

Wie eine Domina-Session abläuft

Jede Domina hat ihre eigenen Vorstellungen und Erfahrungen, wie eine Session und auch die Vorbereitung mit einem Kunden ablaufen sollte. Nachfolgend beschreiben wir die „gängige Vorgehensweise“, die sich natürlich von Frau zu Frau durchaus unterscheiden kann.

  1. Erster Kontakt: Oft beginnt der Kontakt gar nicht beim Besuch im Dominastudio oder bei der Domina selbst, sondern bereits davor. Ein Kunde entscheidet sich für eine Dame und kontaktiert die Frau – hierbei handelt es sich meistens um einen telefonischen Kontakt.
  2. Wünsche definieren: Im zweiten Schritt werden die Wünsche des Kunden definiert – wahlweise direkt bei der Domina vor Ort oder ebenfalls per Telefon. Hier bietet es sich an, klar zu signalisieren, ob schon konkrete Vorstellungen oder spezielle Wünsche bestehen. Auch teilen die Kunden ihrer Domina mit, was sie persönlich anregt und in welche Rolle sie während der Session schlüpfen möchten. Sie können sich beispielsweise als Verbrecher oder Gefangener fühlen, wahlweise auch als Objekt, Tier oder einfach nur als Schüler. Auch der Wunsch nach Schmerz sollte vorab klar definiert und besprochen werden, um herauszufinden, wie intensiv das Schmerzempfinden sein soll und welche Utensilien hierfür vorrangig zum Einsatz kommen sollen.
  3. Signalwort besprechen: Ein klares Signalwort dient als Anker für den Kunden, der eine Domina besucht und sich daher vollkommen ihrer Dominanz hingibt. Um dennoch jederzeit aus dieser sexuellen Unterwerfung aussteigen zu können, wird meistens ein Signalwort vereinbart. Dieses Wort unterbricht oder beendet das aktuelle Geschehen – ganz gleich, in welcher Handlung sich die Parteien gerade befinden.
  4. Session: Sobald die Session offiziell beginnt, schlüpft die gewählte Domina in ihre Rolle und erfüllt ihrem Gast genau die Wünsche, die vorab besprochen wurden. Das kann von Lustschmerz über die allgemeine Unterwerfung bis hin zu bizarren Praktiken reichen.

Nach einer Session kehrt der Ausgangszustand zurück, was bedeutet, dass sich beide Partner einer Session erneut auf Augenhöhe begegnen und keine sexuelle Dominanz oder Unterwerfung mehr besteht. Auch für den Fall, dass der unterlegende Part beim Besuch eines Dominastudios das Signalwort ausspricht, ist die Session beendet oder unterbrochen.

Wie man selbst zur Domina wird

In vielen Domina-Studios werden professionelle Dominas für den kommerziellen Bereich gesucht. Auch in Zeitungen werben die Unternehmen, die nach aufgeschlossenen, niveauvollen und interessierten Damen suchen.

Es gibt viele Möglichkeiten, selbst als Domina aktiv zu werden – sei es angestellt in einem Etablissement oder auf selbstständiger Basis. Auch privat ist es möglich, jederzeit gewisse Domina-Kurse bei professionellen Dominastudios in Anspruch zu nehmen, um das eigene Sexleben ein wenig aufzupeppen.

Wissenswert: Wer sich als Domina selbstständig machen möchte, sollte ebenfalls an entsprechenden Workshops und Kursen teilnehmen. So baut sich das nötige Fachwissen auf und wichtige Grundlagen werden verinnerlicht. Auch dies bieten große Dominastudios für professionelle Damen an, die sich themenorientiert weiterbilden möchten. Auch als vollständiger Neueinsteiger ist es möglich, eine gesamte Domina-Ausbildung zu absolvieren und die Domina-Kunst zukünftig selbst auszuführen.

Nachfolgend einige Kurs-Beispiele, die je nach gewünschtem Thema andere Schwerpunkte setzen. Dies ist jedoch von Studio zu Studio ganz unterschiedlich und kann stark variieren. Wichtig ist, dass die Damen bereits im Vorfeld definieren, welche Kenntnisse sie mittels der Kurse festigen, erwerben oder ausbauen möchten.

  • Dominanz-Grundkurs: Dieser Kurs (dauert circa sechs Stunden, je nach Anbieter) richtet sich an Anfänger, die mehr über die Kunst des SM-Bereichs erfahren wollen. Erlernt wird beispielsweise, wie die Fixierung des unterlegenden Parts vorgenommen wird und wie Seile, Riemen und andere Accessoires korrekt eingesetzt werden.
  • Dominanz-Zweitkurs: Wer weiterführende Informationen und Praktiken erlernen möchte, findet in einer Art Zweitkurs (dauert auch oft um die sechs Stunden – nicht selten an zwei Tagen á drei Stunden) meistens die nötigen Umgebungen. Wichtig ist, dass sich dieser Kurs vorrangig an Personen richtet, die bereits erste Erfahrungen als Domina sammeln und entsprechende Kurse besuchen konnten. Bei der zweiten Stufe der Domina-Ausbildung geht es oft um gewisse Schlagtechniken, aber auch Erziehungs- und Rollenspiele, verbale Domina-Techniken und weitere gezielte Praktiken.
  • Bondage: Wer sich als bereits praktizierende Domina oder als interessierte Dame in speziellen Bereichen weiterbilden möchte, findet auf dem Markt auch hierfür das passende Angebot. Dazu zählt beispielsweise ein spezieller Bondage-Kurs, der sich in etwa drei Stunden sämtlichen Bondage-Techniken widmet, die in dieser Zeit besprochen und vermittelt werden können. Dabei geht es vor allem um die verschiedenen Positionen und Techniken, die beim Bondage zum Einsatz kommen können.
  • CBT: In einem speziellen CBT-Kurs widmen sich die Domina-Ausbilder auch diesem Bereich, in dem vor allem die Tortur der Brustwarzen im Vordergrund stehen. Zum Einsatz kommen bei dieser Praktik vor allem Spikes, Gewichte und Klammern, aber auch verschiedene Keuschheitsgürtel, Wachs- und Eisspiele werden innerhalb des Kurses besprochen und ausprobiert.

Es gibt nahezu keinen SM- oder Domina-Bereich, der nicht von einer Frau (oder einem Mann) erlernt werden kann. Hierfür bieten professionelle Domina-Studios zahlreiche Optionen, die je nach Ortschaft sehr verschieden ausfallen können. Auch der Klinik-Bereich ist beispielsweise unter SM-Freunden sehr beliebt und bezieht sich nicht nur auf den dunklen Part, sondern vor allem auf Arzt-Patienten-Rollenspiele sowie Ganzkörperuntersuchungen, Dilatoren, Katheter und weiterem Zubehör.

Privat zur Domina werden

Wer seine neu erlangten Domina-Künste nicht kommerziell anbieten möchte, sondern nur privat zur Domina werden will, findet in den nachfolgenden Tipps die passende Anleitung dafür.

  1. Kleidung: Der erste Schritt besteht aus der richtigen Kleidung, die bereits sehr viel vom Spiel ausmacht. Wichtig ist, dass die Kleidung hauteng und schwarz ist, am besten eignet sich hierfür ein Catsuit. Ein besonderer Klassiker ist der Latex- oder Lederanzug. Overknee-Stiefel, die einen besonders hohen Absatz besitzen, runden das Paket ab. Auch ein Korsett, Netzstrümpfe oder Strapse sowie Handschuhe sollten zum perfekten Auftritt dazugehören.
  2. Utensilien: Im zweiten Schritt braucht eine Privat-Domina das passende Spielzeug, mindestens eine Peitsche oder eine Gerte. Hier kommt es jedoch ganz auf den Geschmack der beiden Partner an und die Intensität, wie weit das Domina-Spiel getrieben wird.
  3. Handlung: Wie eine Domina aussehen ist nur der erste Schritt – nun geht es um die richtige Handlung. Wichtig ist, dass die Frau sich darüber im Klaren ist, dass sie die Zügel in der Hand hält und das auch nach außen hin stark signalisiert. Kreativität und ein intensives Rollenspiel sowie ein selbstbewusstes Auftreten – mit diesen drei Faktoren ist das Spiel schon fast perfekt. Auch die Körperhaltung spielt bei der Dominanz eine große Rolle, denn das Ziel ist es, Macht über den eigenen Bottom auszuüben.

Das Ziel einer Domina-Session ist es zwar, das eigene weibliche Vergnügen zu nutzen und den Bottom zu dominieren, doch dabei kommt es niemals zum Missbrauch des Partners. Stattdessen geschehen alle (!) Handlungen im beidseitigen Einverständnis und sollten vorab immer besprochen werden. Auch ein Signalwort, welches das Spiel sofort und unmissverständlich beendet, ist im privaten sowie kommerziellen Rahmen sehr wichtig.